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Lesen Sie hier die Antwort von Christine Stahl, Bündnis 90/Die Grünen, Mitglied des Landesparlaments in Bayern:

per Mail am 18.05.2007

Sehr geehrter Herr ...,

zwar bin ich nicht in Ihrem Stimmkreis verortet, weshalb ich Ihre mail gerne an die zuständige MdL weiterleite, doch gestatten Sie mir eine Anmerkung.

Es ist mir bewußt, daß Menschen mit Kindern hohe Anforderungen zu erfüllen haben. Es ist mir auch bewußt - und hier versuchen wir immer mit Vorschlägen gegenzuhalten - daß einiges verbessert werden muß, gerade in Hinblick auf den von Ihnen genannten demographischen Faktor, der der zukünftigen Generation ebenfalls hohe Leistungen abverlangen wird, die diese aus meiner Sicht nicht alleine schultern kann. Deshalb ist finanzielle Vorsorge meiner Generation ja so wichtig.

Nicht hingegen teile ich Ihren pauschal formulierten Vorwurf in Punkt drei, kinderlose würden prämiert. Ich kann nicht erkennen, worin meine Prämienzahlung liegen soll. Als Alleinstehende habe ich den vollen Steuersatz von beinahe 50% zu zahlen und muß für alle Kosten selbst aufkommen. Ich bin auch nicht mit krankenversichert sondern zahle den vollen Satz. Und ich erhalte auch keine zusätzlichen Erleichterungen, wie sie Familien, z.B. in Form von Kindergeld sehr wohl bekommen. Diese Leistungen mögen in vielen Fällen nicht ausreichen, aber die Aussage, Familien würden hier im Land nur benachteiligt, kann ich in dieser Allgemeinheit nicht unterschreiben.

Mit freundlichen Grüßen,

Christine Stahl

Abgeordnetenbüro

Christine Stahl

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