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Lesen Sie hier die Antwort von Christine Scheel, Bündnis 90/Die Grünen, Mitglied des Bundestages:

per Mail am 15.08.2007

Sehr geehrter Herr ...,

vielen Dank für die Zusendung Ihres 10-Punkte-Papiers zur Familienpolitik. Es ist meines Erachtens politisch nicht angemessen, entsprechend Ihrem gewünschten Raster Fragen zur Familienpolitik zu beantworten.

Die Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen hat im Januar 2007 eine eigene Positionen zur Familienpolitik verabschiedet. In der Anlage stelle ich Ihnen diesen Text zur Verfügung. Außerdem möchte ich Ihnen unseren in den Bundestag eingebrachten Antrag zur Umwandlung des Ehegattensplittings in eine Individualbesteuerung mit übertragbarem Höchstbetrag für Unterhaltsleistungen an den Ehegatten zur Verfügung stellen. Wenn die Zusammenveranlagung entfällt, macht jede/r seine Steuererklärung selbst, und die Steuerklassen III, IV und V können entfallen. Mit diesem Antrag würden erhebliche finanzielle Mittel frei, um endlich bundesweit ein Angebot zur Kinderbetreuung aufzubauen, und um mit Kinderbetreuungsgutscheinen damit die Wahlfreiheit der Eltern überhaupt erst zu ermöglichen, wie sie Familie und Beruf miteinander vereinbar gestalten wollen. Erst mit einem Betreuungsangebot in ihrer Kommune können sie auch selbst entscheiden, wie sie ihr Familienleben gestalten wollen.

Mit freundlichen Grüßen

Peter Sellin, Büro Christine Scheel

 

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