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Mit dieser Internetseite wollen wir erreichen, dass die finanzielle Last, die dadurch entstehet, dass wir Kindern das Aufwachsen ermöglichen, von allen Schultern der Gesellschaft getragen werden.

  1. Jeder ist auf nachwachsende Generationen, auf Kinder angewiesen.

Stellen Sie sich vor, Sie würden in einer Gesellschaft leben, in der es niemanden gibt, der jünger ist als Sie selbst. Glauben Sie, dass das funktionieren würde?

Wir glauben, dass das bereits dann nicht mehr funktioniert, wenn wir 40 Jahre alt sind. Wir sind uns absolut sicher, dass das nicht mehr funktionieren wird, wenn wir 60 Jahre und älter sind. Wer sollte das Getreide anbauen, das Brot backen, die Autos bauen, die Busse fahren, die Energie erzeugen die wir zum Heizen brauchen, wer sollte uns im Krankenhaus operieren und pflegen wenn es niemanden mehr gibt, der jünger ist als 60 Jahre?

  • Man sieht, dass wir alle, ob kinderlos oder nicht, auf die nachwachsenden Generationen angewiesen sind.
  • Auch dann, wenn 10 Prozent von ihnen arbeitslos sein werden und auch dann, wenn die staatliche Rente in ihrer Bedeutung abnimmt.
  • Auch dann, wenn einige der jüngeren Menschen aus dem Ausland nach Deutschland einwandern.
  • Es geht bei der oben angeführten Überlegung nicht darum, ob es in Zukunft Kinder geben wird oder nicht sondern um die Einsicht, dass wir alle für unser Überleben auf Kinder angewiesen sind, egal ob kinderlos oder nicht.
  1. Da alle in dieser Gesellschaft von Kindern profitieren, muss auch die finanzielle Last, die dadurch entsteht, dass wir Kindern das Aufwachsen ermöglichen, von allen Schultern der Gesellschaft getragen werden.

Es bekommt zwar niemand Kinder um die Zukunft der Gesellschaft zu sichern, trotzdem ist "die Kinderbetreuung eine Leistung, die auch im Interesse der Gemeinschaft liegt und deren Anerkennung verlangt" (BVerfG). Wer Kindern das Aufwachsen ermöglicht leistet einen direkten und unverzichtbaren Beitrag zur Zukunftssicherung der Gesellschaft.

Wir können nicht erkennen, warum es gerecht sein soll, dass die Gesetze in Deutschland Kinderlose zu dieser zentralen gesellschaftlichen Aufgabe in wesentlich geringerem Umfang heranziehen als Familien.

  1. Heute ist die Lastverteilung sehr ungerecht: die Gesetze sorgen dafür, dass es Kinderlosen finanziell erheblich besser geht als Familien.

Ein kinderloses Doppelverdiener-Ehepaar mit je einem durchschnittlichen Einkommen von 30.000 Euro pro Jahr welches die finanziellen Mittel für seine private Rentenvorsorge anspart, die eine Familie für ihre zwei Kinder aufwendet, verfügt im Alter von 68 Jahren über ein Vermögen von 1,3 Million Euro. Trotz dieser üppigen privaten Rente, die nur dadurch möglich ist, dass es Familien gibt, die nicht diese private Rente ansparen sondern ihr Geld für Kinder aufwenden, erhalten Kinderlose eine höhere staatliche Rente als Familien.

  1. Wir wollen, dass das frei verfügbare Pro-Kopf-Einkommen für Eltern und Kinderlose bei sonst gleichen Voraussetzungen gleich ist.

Das "frei verfügbare Einkommen" ist der Betrag, der vom Bruttoeinkommen nach Abzug von Steuern und Sozialabgaben sowie nach Abzug des Existenzminimums aller Menschen, die von diesem Einkommen leben müssen für die Befriedigung privater Bedürfnisse übrig bleibt. Wenn sich nun Familien und Kinderlose in gleichem Umfang an der Zukunftssicherung unserer Gesellschaft beteiligen sollen, muss es folglich so sein, dass bei gleichem Bruttoverdienst Familien und Kinderlosen pro Kopf gleich viel Geld zur freien Verfügung bleibt. Dann stellen Kinder kein Armutsrisiko mehr dar.

  1. Dies kann unabhängig davon umgesetzt werden, in welchem Zustand sich die öffentlichen Haushalte befinden.

Da es nur darum geht, die ungerechtfertigt hohe Belastung von Familien zu mindern und im Gegenzug die bisher zu geringe Belastung Kinderloser zu erhöhen bis ein gerechtes Gleichgewicht erreicht ist,  werden keine neuen Haushaltsmittel beansprucht. Es müssen keine neuen Schulden gemacht werden und die bestehenden Staatsschulden wirken sich auf Neuordnung der Belastung in keiner Weise aus.

  1. Wir haben 10 Thesen formuliert, die die momentane ungerechte Situation beschreiben. Diese 10 Thesen werden allen entscheidungsrelevanten politischen Institutionen und Politikern mit der Bitte um eine Stellungnahme vorgelegt. Bevorzugt sollen Familien die für sie zuständigen Politiker anschreiben.

Um die vielfältigen Aspekte dieser Ungerechtigkeit zu konkretisieren und um von Politikern und politischen Institutionen (Parteien, Fraktionen, Ministerium) jenseits eines "Familien sind uns wichtig" belastbare Stellungnahmen zu bekommen werden die 10 Thesen von Familien an die für sie zuständigen Politiker geschickt. Post aus dem eigenen Wahlkreis beeindruckt Politiker am Meisten. Damit werden Familien über die momentane desolate Lage informiert und der Kontakt zu den Stellen hergestellt, die die Lage verbessern könnten.

  1. Die Antworten der Politiker und auch die Zeit des Nichtantwortens bleiben nicht im Verborgenen sondern können hier auf unserer Internetseite eingesehen werden.

Ein wesentliches Problem von normalen Mailaktionen ist, dass der Absender der Mail i.d.R. keine Rückmeldung darüber bekommt, wie der Empfänger damit umgegangen ist. Hat er die Mail überhaupt bekommen, hat er geantwortet, was ist zu tun, wenn er die Mail einfach ignoriert.

Auf dieser Internetseite werden die Mails, von denen wir erfahren, registriert und die Anzahl Tage, die eine Anfrage unbeantwortet bleibt wird, ist jederzeit ablesbar. Wenn der Politiker oder die Politikerin antwortet, kann diese Antwort ebenfalls jederzeit eingesehen werden. Somit wird die Wahrscheinlichkeit reduziert, dass Mails einfach im Mülleimer landen und ebenso, dass der Politiker sich mit einem aussagelosen Standardbrief das "Problem" vom Hals schaffen kann.

  1. Politiker, die unsere Thesen unterstützen, können ermutigt werden sich weiter für Familien einzusetzen. Politiker, die dem Anliegen ablehnend gegenüber stehen oder den Anfragenden gar keiner Antwort würdigen, werden erkennbar und können angesprochen werden.

Über die Auswertungsfunktion findet man sehr schnell heraus, wem die Zukunft Deutschlands am Herzen liegt und etwas dafür tun will und man findet ebenso schnell heraus, wer sich dieser Problematik verschließt.

  1. Wenn genügend Politiker erkannt haben, dass das gegenwärtige System die Zukunft unserer Gesellschaft gefährdet, kann die Lösung angegangen werden.

 

 

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