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Häufig gehörte Fragen und Aussagen
 
Wenn ich Kinder bekomme, denke ich doch nicht ans Geld.
Ihr Eltern bekommt doch den treuen Blick aus glänzenden Kinderaugen als Belohnung.
Es ist schon richtig, dass der Staat Familien unterstützen soll, aber nicht zu 100%. Ein bisschen was sollten die Eltern schon auch noch dazu beitragen.
Wenn die Familien mehr Geld bekommen, kaufen sie davon doch nur einen neuen Fernseher und eine neue Playstation.
Eltern bekommen doch auch etwas von ihren Kindern. Ich z.B. unterstütze meine alte Mutter. Dann sollen die Eltern ruhig auch etwas für ihre Kinder tun.
Warum müssen wir denn eigene Kinder bekommen? Es gibt doch so viele Milliarden Menschen auf der Welt.
Wenn Arbeit da ist, wird schon jemand kommen, der sie erledigt. Deutschland wird schon nicht leer werden.
Deine Kinder werden später eh' nur Arbeitslose, die uns auf der Tasche liegen
Ich habe von deinen Kindern gar nichts. Bis ich alt bin, gibt es eh' keine Rente mehr.
Ich habe von deinen Kindern gar nichts. Ich habe für meine Rente selbst Geld gespart.
 
Schicken Sie uns die Argumente, die Ihnen in Ihren Diskussionen begegnen.

 

  • Wenn ich Kinder bekomme, denke ich doch nicht ans Geld.
    Unsere Antwort: Natürlich sind Kinder eine Bereicherung für unser Leben. Die Entscheidung für Kinder hat in erster Linie nichts mit Geld zu tun.
    ABER: Die Entscheidung für mehr (als zwei) Kinder hat oft sehr wohl etwas mit Geld zu tun. Drei und mehr Kinder kann sich ein Durchschnittsverdiener normalerweise nicht, nur schwer oder nur unter großen finanziellen Opfern leisten. Außerdem haben die Kinder, die in einer Familie leben, nun mal sehr viel mit Geld zu tun. Und da brauchen wir mehr Gerechtigkeit.
     
  • Ihr Eltern bekommt doch den treuen Blick aus glänzenden Kinderaugen als Belohnung.
    Unsere Antwort: Es ist richtig, dass das Zusammenleben mit Kindern eine immense menschliche Bereicherung darstellt. Diese Bereicherung ist auch ein wesentlicher Grund für junge Paare, sich für ein Leben mit Kindern zu entscheiden.
    ABER: Das Problem ist die strukturelle Rücksichtslosigkeit des Staates. Es sind die Gesetze und staatlichen Regeln, die Familien systematisch zugunsten Kinderloser benachteiligen. Diese Benachteiligung schwächt die Grundlage unserer Gesellschaft und bedroht unsere Zukunft und die unserer Kinder. Es ist unredlich, diese Ungerechtigkeit mit Hilfe von Sentimentalität moralisch entkräften zu wollen.
     
  • Es ist schon richtig, dass der Staat Familien unterstützen soll, aber nicht zu 100%. Ein bisschen was sollten die Eltern schon auch noch dazu beitragen.
    Unsere Antwort:
    • Es geht nicht um Almosen oder Geschenke an Familien oder um Unterstützung von Familien sondern um Gerechtigkeit. Hierzu muss Leistung und Gegenleistung betrachtet werden.
    • Eltern leisten finanziell sowieso deutlich mehr als hier im Rahmen des Familienlastenausgleichs gefordert ist.
    • Wenn der Staat die Kinderkosten übernimmt, sind Eltern und Kinderlose gleichermaßen an der Finanzierung beteiligt. Eltern bekommen also nichts "geschenkt".
       
  • Wenn die Familien mehr Geld bekommen, kaufen sie davon doch nur einen neuen Fernseher und eine neue Playstation.
    Unsere Antwort:
    • Es kann schon sein, dass das vereinzelt vorkommt. Wir müssen uns aber fragen, ob wir diesen Gedanken zur Grundlage unserer Gesetze machen wollen. Wollen wir unsere Gesetze auf der Unterstellung aufbauen, dass Eltern mit Geld nicht umgehen könnten und dass der Staat das Geld für die in finanziellen Dingen unmündigen Familien verwalten müsse und somit  besser weiß, wofür Familien richtigerweise Geld ausgeben und wofür nicht?
    • Und die Kinderlosen? Warum fragt niemand, wofür sie das viele Geld ausgeben, dass sie nicht (wie die Familien) in Aufgaben investieren, die der Gemeinschaft dienen?
  • Eltern bekommen doch auch etwas von ihren Kindern. Ich z.B. unterstütze meine alte Mutter. Daher sollen die Eltern ruhig auch etwas für ihre Kinder tun.
    Unsere Antwort:
    • Es ist richtig, dass erwachsene Kinder u.U. ihre Eltern unterstützen und (finanziell gesehen) die Eltern in bescheidenem Umfang von ihren früheren "Investitionen" in ihre Kinder profitieren.
    • ABER: Genau diese Kinder unterstützen über die in Zukunft drastisch steigenden Sozialabgaben ebenso die kinderlosen Senioren, die sich zuvor (fast) nicht an den "Investitionen" in die Kinder beteiligt haben. Es bleibt dabei: Kinder nützen dem, der keine hat.
    • Aufgrund der drastisch steigenden Sozialabgabenlast wird es für einen Durchschnittsverdiener künftig immer schwerer, auch nur die eigene Familie zu ernähren. Für die Unterstützung der Eltern bleibt nichts mehr übrig.
       
  • Warum müssen wir denn eigene Kinder bekommen? Es gibt doch so viele Milliarden Menschen auf der Welt.
    Unsere Antwort:
    • Der Bevölkerungszuwachs eines einzigen Jahres in Indien ist so groß wie die Bevölkerungsabnahme in Deutschland durch sämtliche Geburtendefizite bis 2040. Die Vorstellung, dass die Bevölkerungsschrumpfung in Deutschland und anderen entwickelten Ländern positiv zu bewerten sei, weil sie das Wachstum in den armen Ländern kompensiert, ist naiv.
    • Ohne nachwachsende Generationen bricht unsere Gesellschaft zusammen. Eine Gesellschaft kann ohne Kultur nicht oder nur extrem schlecht existieren. Die Kultur kann man aber nicht in großem Stil aus dem Ausland importieren.
       
  • Wenn Arbeit da ist, wird schon jemand kommen, der sie erledigt. Deutschland wird schon nicht leer werden.
    Unsere Antwort: Eine Politik des deutschen Staates, die den eigenen Familien das Leben schwer macht und darauf rechnet, dass gut ausgebildete junge Menschen aus (i.d.R. ärmeren) Ländern unsere Wirtschaft in Schwung halten, betreibt Bevölkerungsimperialismus, für den es keine moralische Rechtfertigung gibt.
     
  • Deine Kinder werden später eh' nur Arbeitslose, die uns auf der Tasche liegen.
    Unsere Antwort:
    •  Es ist doch nicht so, dass künftig eine schrumpfende Wirtschaft immer weniger Menschen Arbeit bietet. Tatsächlich ziehen drastisch weniger Arbeitskräfte eine drastisch schrumpfende Wirtschaft nach sich. Und das mit allen Folgen für den Lebensstandard in Deutschland und den verfügbaren Mitteln für soziale Aufgaben. (Siehe Lektion 7 des Grundkurses Demographie.)
    • Es zeichnet sich bereits jetzt in immer schärfer werdender Fachkräftemangel ab. Künftig werden gut ausgebildete Menschen an allen Ecken und Enden fehlen.
    • Es ist auch jetzt schon so, dass nicht 100% der Bevölkerung arbeitet. Gegenwärtig beträgt die Arbeitslosenquote ca. 10%. Kann das der Grund sein, keine Kinder mehr zu bekommen, weil ca. 10% von ihnen keine Arbeit finden wird?
       
  • Ich habe von deinen Kindern gar nichts. Bis ich alt bin, gibt es eh' keine Rente mehr.
    Unsere Antwort:
    • Wenn das Rentenniveau abgesenkt wird, bleiben die relativen Unterschiede bestehen. Auch dann wird der Kinderlose aufgrund höherer Beitragsleistung bzw. besserer Möglichkeiten der privaten Vorsorge mehr Rente beziehen als Familien.
    • Wenn es gar keine Rente mehr gibt, wird es trotzdem eine Grundsicherung à la Sozialhilfe geben. Und die wird wieder von den (inzwischen erwachsenen) Kindern erwirtschaftet.
    • Jeder von uns ist auf die nachwachsenden Generationen angewiesen, auch wenn es keine Rente mehr geben sollte. Wer sollte sonst das Brot backen, die Busse fahren, die Autos bauen, die Energie erzeugen die wir zum Heizen brauchen, uns im Krankenhaus operieren und pflegen etc. wenn es niemanden mehr gibt, der jünger als ist als wir selbst.
    • Das gilt ganz besonders wenn wir bereits in Rente sind, das gilt aber auch dann schon, wenn wir 40 Jahre alt sind. Auch dann brauchen wir bereits jüngere Menschen, die mit uns zusammen die Wirtschaft und Gesellschaft am Leben halten.
       
  • Ich habe von deinen Kindern gar nichts. Ich habe für meine Rente selbst Geld gespart.
    Unsere Antwort:
    • In einem Land, in dem keine oder zu wenig Kinder nachwachsen, liegt die Wirtschaft am Boden. In so einem Land ist das gesparte Geld fast nichts mehr wert. Selbst den verbleibenden Wert kann man nicht genießen, da einem soziale Unruhen, hervorgerufen durch die sich immer weiter öffnende Schere zwischen arm und reich, das Leben schwer machen.
    • Alle, auch die Kinderlosen, sind auf nachwachsende Kinder angewiesen.
       

 

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