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Begriffe

Durchschnittseinkommen Das ist der Durchschnitt aus allen Einkommen, das Pflichtversicherte der gesetzlichen Rentenversicherung in dem jeweiligen Bezugsjahr verdienten. Für das Jahr 2008 liegt es bei 30.084 Euro pro Jahr.
Existenzminimum siehe hier
Familienlastenausgleich, Familienleistungsausgleich Familienpolitische Leistungen, die aus dem Kriterium der Bedarfsgerechtigkeit und der Lebensstandardsicherung abgeleitet sind, zielen darauf ab, bestimmte Belastungen der Eltern zu kompensieren, die durch die Geburt und Erziehung der Kinder entstehen. Diese Instrumente lassen sich unter dem Oberbegriff des Familienlastenausgleichs zusammenfassen. Daneben ist es eine weitere Aufgabe der staatlichen Familienpolitik, jene Leistungen zu kompensieren, die die Familien für die Gesellschaft erbringen, die aber nicht über den Markt abgegolten werden. Diese Leistungen fasst man als Familienleistungsausgleich zusammen. (Quelle: 7. Familienbericht, PDF-Seite 98, im Dokument Seite 56)
Familienrealsplitting Beim Familienrealsplitting stehen die gegenseitigen Unterhaltsverpflichtungen innerhalb der Familie im Vordergrund. In Folge der Unterhaltsverpflichtungen vermindert sich dieser Argumentation nach das disponible Einkommen und damit die Leistungsfähigkeit; daher müsse die Bemessungsgrundlage der Einkommensteuer zur Herstellung horizontaler Steuergerechtigkeit entsprechend modifiziert werden. Die steuersystematische Berücksichtigung der gegenseitigen Verpflichtungen und die Familienförderung werden diesem Ansatz folgend getrennt. (Quelle Otto-Wolff-Institut)
Familientarifsplitting Bei einem Familientarifsplitting werden alle Familienmitglieder analog zum Ehegattensplitting gemeinsam veranlagt. Ein Kinderfreibetrag wird dementsprechend nicht mehr gewährt. Das Gesamteinkommen der Familie wird auf die einzelnen Familienmitglieder aufgeteilt; der angewendete Splittingfaktor und damit die konkrete Aufteilung des Einkommens auf die einzelnen Familienmitglieder ist eine politische Entscheidung.
Nach dieser Aufteilung des Einkommens wird der progressive Steuertarif angewendet, anschließend die Steuerschuld entsprechend des Splittingfaktors multipliziert. Mit steigender Anzahl von Familienmitgliedern wird die Progression zunehmend abgemildert, d. h. die (absolute) Entlastungswirkung steigt mit der Kinderzahl. (Quelle Otto-Wolff-Institut)
frei verfügbares Einkommen siehe hier
Kohorte In der Bevölkerungswissenschaft werden Geburtsjahrgänge als "Kohorten" bezeichnet, z. B. der Jahrgang 2003.
Opportunitätskosten Opportunitätskosten sind der Nutzenentgang, der bei mehreren Alternativen durch die Entscheidung für die eine und gegen die andere Möglichkeit entsteht. Unter Opportunitätskosten von Kindern versteht man somit die Menge Geld, die einem entgeht, wenn man sich für Kinder und gegen Erwerbsarbeit / Karriere entscheidet.

 

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