Vermögen statt Kinder

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Bewertung:

  1. Ein durchschnittlich verdienendes Ehepaar, das sich gegen zwei Kinder entscheidet, erhält zum Renteneintritt gegenüber der kindorientierten Familie eine "Belohnung" von 1,25 Millionen Euro.
  2. Selbst beim Modell der Bundesregierung (beide Eltern sind maximal berufstätig) beträgt die "Belohnung" noch 1 Million Euro. Dass es den Familien besser ginge, wenn beide Eltern arbeiten würden, ist also ein Märchen.
  3. D.h. bei einem durchschnittlichen Einkommen machen die Opportunitätskosten nur 20% der Gesamtkinderkosten aus.
  4. Wenn man also die extreme Ungerechtigkeit gegenüber Familien beseitigen will, müssen die Existenzminima der Kinder von allen Gesellschaftsmitgliedern getragen werden.
  5. Von staatlicher "Belohnung" zu sprechen ergibt sich aus der Tatsache, dass es das staatliche Steuer- und Sozialabgabensystem ist, das Kinderlosen dieselben Leistungen zuspricht wie Eltern, obwohl sie weitaus weniger dafür aufgewandt haben.

Erläuterungen:

  • Kindorientiert bedeutet, dass die Kinder außer Halbtages-Kindergarten und Halbtages-Schule nicht institutionell betreut werden sondern sich beide Eltern in der Betreuung der Kinder abwechseln und die Kinder somit in der Familie aufwachsen. Einzelheiten siehe hier.
  • Modell Bundesregierung bedeutet, dass beide Eltern bis auf die Zeit des Elterngeldes maximal berufstätig sind. Einzelheiten siehe hier.
  • Da beim Modell Bundesregierung beide Eltern maximal arbeiten, sind im Vergleich zu Kinderlosen die Opportunitätskosten niedriger. Der Unterschied zur Familie entsteht hier nur durch die Existenzminima der Kinder und durch die Kinderbetreuungskosten.
  • Im kindorientierten Modell entstehen keine Kinderbetreuungskosten, dafür aber Opportunitätskosten der Eltern durch die verminderte Erwerbstätigkeit. Sie sind für die Sprünge nach Schuleintritt, weiterführender Schule und voller Erwerbstätigkeit verantwortlich.

 

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